Welche Fluchtwege gab es ?

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Kommentare 1

  1. Spektakulär waren Fluchten durch Fluchttunnel in Berlin, von denen es mindestens 39 Versuche gab, wie durch die Tunnel 29 und 57. Auch auf dem Luftwege mit selbstgebastelten Heißluftballons (siehe dazu auch Ballonflucht), Sport- und Agrarflugzeugen von GST und Interflug, Leichtflugzeugen, Gleitseglern, Tauchbooten, Speziallastwagen, in präparierten Kuhhäuten, mithilfe einer Seilrutsche am Erdseil einer Hochspannungsleitung und über die Ostsee gelangten Flüchtige in den Westen. Diese oft riskanten Fluchtwege machten jährlich aber nur wenige hundert Fälle aus. Der dänische Historiker Jesper Clemmensen hat ermittelt, dass vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 circa 6000 Menschen die Flucht über die Ostsee nach Dänemark versuchten. Geglückt sei es aber nur ungefähr tausend von ihnen, während mindestens 164 Menschen beim Fluchtversuch ertranken, darunter auch Kinder.
    Als „Verbleiber“ bezeichnete das MfS Personen, die von einer Privat- oder Dienstreise in den Westen nicht mehr in die DDR zurückkehrten.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_aus_der_Sowjetischen_Besatzungszone_und_der_DDR

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